Dialogbrücken zwischen religiösen und naturwissenschaftlichen Ansichten Vortrag bei der Mitgliederversammlung der ea-Württemberg im Sept. 2025
Drei Beispiele standen dabei im Mittelpunkt: Zufall, ein Dialogmodell und das eigene Brückenprojekt.
Drei Beispiele standen dabei im Mittelpunkt: Zufall, ein Dialogmodell und das eigene Brückenprojekt.
Wie kann ein ernsthafter Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft gelingen – jenseits von Lückenbüßer-Gott und Intelligent Design?
Eine Brücke beginnt dort, wo wir einander nicht nur zuhören, sondern auch ernst nehmen, dass die andere Person aus einem anderen Horizont heraus denkt und empfindet.
Selbstgespräch oder Zwiesprache? Viktor E. Frankl entwirft in “Der unbewusste Gott” ein Menschenbild, das zwischen säkularer Selbstdeutung und religiöser Transzendenz vermittelt.
Gibt es also zwei Arten von Menschen – jene mit dieser Intuition Gottes, und jene ohne? Ist der Glaube eine entfremdende Illusion, oder verwehrt der Unglaube den Zugang zu einer tieferen Wahrheit?
Das Urteil „Zufall“ ist nicht immer eine Erkenntnis sondern oft nur das Eingeständnis von Unwissen.
Der Mensch hat 30 bis 36 Billionen Zellen. An einem Tag führen sie Quadrillionen verschiedener Prozesse durch. Uns bleibt nur, unseren Körper grenzenlos zu bewundern.
Es ist unser säkularer Zeitgeist, Gott weder in der Bibel noch in der Natur sehen zu wollen – das eine sei menschliche Erfindung, das andere der Notwendigkeit oder dem Zufall geschuldet.
Von einem Sein mit Merkmalen des biblischen Reich Gottes wird auch in der Physik gesprochen. Werner Heisenberg hat dafür den Begriff ‘Potentia’ von Aristoteles übernommen.
Künstliche Intelligenz – der Geist ist aus der „Flasche“! So könnte man sagen – aber wohin?