Theologischer Arbeitskreis "Gottesbild heute - Kernfragen des Glaubens"

Neues für den Glauben: ist Gott noch der alte? - Dieser Frage geht der Theologische Arbeitskreis "Gottesbild heute" der Evangelischen Akademikerschaft nach und prüft Beiträge zu neuzeitlichem Gottesverständnis. Er ist zugleich Initiator und Moderator des aktuellen Diskussionsprojekts "Kernfragen des Glaubens".

Das Verständnis von Religion und Glauben hat sich geändert. Viele Menschen entwickeln eigenen Vorstellungen von Gott, Jesus, Kirche, Sünde und Vergebung. Wie gehen wir mit der Vielfalt neuer Glaubensformen um? Welche Antworten auf „Kernfragen des Glaubens“ geben Sie?

Neu zu fragen ist (unter anderem) nach dem Verhältnis von Glaube und Naturwissenschaft, Gott und Welt, Sünde und Schuld, nach dem Verständnis von Jesus, Kirche und „Hoffnung über den Tod hinaus?“

Der theologische Arbeitskreis "Gottesbild heute" verfolgt diese Themen innerhalb der Evangelischen Akademikerschaft und darüber hinaus. Der Arbeitskreis wurde 2009 innerhalb des Landesverbands Pfalz-Saar gegründet. Seit 2013 wird das Projekt als Arbeitskreis des Bundesverbands der Evangelischen Akademikerschaft weitergeführt

Zum Arbeitskreis „Gottesbild heute“ gehören z.Zt.:
Oberkirchenrat i.R. Klaus Bümlein, Speyer
Pf.i.R. Reinhard Craemer, Nürnberg
Dr. Georg Fischer Schefflenz, Moderator
Prof. Dr. Karl Fuchs, Karlsruhe
Dr. Heiderose Gärtner-Schultz, Hamburg, Moderatorin
Dr. Werner Grau, Bobenheim-Roxheim
Prof. Günter Hegele, Landau/Pfalz, Vorsitzender
Prof. Dr. Irmintraut Hegele, Landau/Pfalz
Eberhard Hirschler, Otterstadt, Moderator
Kristiane Lammich, Otterstadt
Pfr. Ralf Neumayer, Landau/Pfalz
Dr. Klaus W. Schmidt, Hirschberg a.d. Bergstrasse 
Dr. Peter Stolt, Hamburg

Die Reformation geht weiter - auch für den Glauben?

Das Thema „Reform des Glaubens“ kommt im Programm der Reformationsfeierlichkeiten nicht vor. Manche Gläubige und Kirchengemeinschaften halten Teile ihres Glaubens per Definition für irreformabel. Der Arbeitskreis „Gottesbild heute“ setzt sich für eine Reform des Glaubens ein.

 

Die Reformation geht weiter - auch für den Glauben

Unter dieser Überschrift hat der Theologische Arbeitskreis „Gottesbild heute“ der EAiD unter www.reformation-geht-weiter.de eine Informationswebsite eingerichtet, die den Besuchern Möglichkeiten der aktiven Beteiligung an diesem Prozess anbietet.

 

Theologischer AK: Gottesverständnis bei Hans Küng

Foto: Wikipedia, User: Muesse

"Auch nichtchristliche Religionen können 'Wege zum Heil' sein." - "Zwischen Naturwissenschaft und Theologie besteht kein Widerspruch." Das sind zwei für einen katholischen Theologen bisher ungewöhnliche Aussagen. Der theol. Arbeitskreis beim LV Pfalz-Saar hat das Gottesverständnis bei Hans Küng untersucht.

 

Theologischer Arbeitskreis: Neue Stellungnahme

Foto: Wikipedia

Glauben und Naturwissenschaft sind keine Gegensätze mehr, sondern gleichwertige Partner. Dieses Fazit zieht der theologische Arbeitskreis der ea in einer Stellungnahme zu dem Buch des englischen Physikers und Theologen J. Polkinghorne „Glauben an Gott im Zeitalter der Wissenschaft“.

 
Theologischer Arbeitskreis

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An unserem aktuellen Projekt Kernfragen des Glaubens können Sie sich in unserem Online-Diskussionsforum beteiligen.

Kontakt per E-Mail:  kernfragen-des-glaubens(at)ev-akademiker.de

Vorarbeiten zum Projekt "Kernfragen des Glaubens"

Ein Ausgangspunkt für dieses Projekt war für den Arbeitskreis der Aufruf zu einem „Ruck in den Köpfen der Kirche“ des protestantischen Theologen Matthias Kroeger. In seinem gleichnamigen Buch stellt er eine zunehmende Unvereinbarkeit von traditioneller Verkündigung, Bekenntnissen und gottesdienstlicher Formen mit den Weltbildvorstellungen der Christen in unserem Erdteil fest und benennt sie als Ursache der Abwendung vieler Christen von ihrer Kirche. Dieses neue Weltbild sei von naturwissen­schaftlich-technischer Erkenntnis und Praxis geprägt und mache ein überkommenes Weltmodell mit dem Oben und Unten von göttlicher und weltlicher Sphäre obsolet.

Schwerpunkt der Diskussionen im Arbeitskreis war allerdings nicht die Kritik an der traditionellen Kirchenpraxis, sondern die Zusammenstellung von Texten mit vertretbaren pluralistischen Glaubensformen. Diesen solle mehr als bisher Platz in den Gemein­den und auch im Gottesdienst  gewährt werden, ohne dabei die herkömmlichen Glaubensweisen zu diskreditieren. Wo möglich soll nach Verbindungen zwischen traditionellen und neuen Glaubensformen gefragt werden.

Dieser Absicht entsprechend hat der Arbeitskreis bereits Stellungnahmen zum Gottes- und Glaubensverständnis in Texten von Matthias Kroeger, Hans Küng und John Polkinghorne abgegeben (siehe Hauptspalte links).

In der Verantwortung für den eigenen gemeinsamen Glauben ist auch die subjektivierte und individualisierte Religion als neuzeitliche Ausdrucksgestalt der „Freiheit eines Christenmenschen" wahrzunehmen. Zusammen mit den Reaktionen der Leser könnte daraus ein Beitrag anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation 2017 entstehen.

Die „Kernfragen des Glaubens“ können in einem Online-Diskussionsforum sowohl in der vorliegenden Form als auch mit neuen Themen ergänzt werden.

Evangelische Akademikerschaft in Deutschland
Im Lontel 31, 71254 Ditzingen