AK Israel – Palästina

Der AK Israel – Palästina befasst sich grundsätzlich mit dem Konflikt zwischen dem Staat Israel und den Palästinensern. Zu den Aufgaben des AK gehören unter anderem die Aufarbeitung der historischen Entwicklungen im Konfliktfeld und die Analyse von theologischen Hintergründen.

In der EAiD sind wir uns der historischen Verantwortung Deutschlands und seiner christlichen Kirchen gegenüber dem Judentum bewusst und treten antisemitischen Haltungen und Aktivitäten mit Entschiedenheit entgegen. Wir sprechen uns für die Einhaltung der Menschenrechte aus, die für alle Menschen gelten, auch für die Palästinenser/innen in Israel.

Der AK wurde gegründet bei der Delegiertenversammlung der EAiD in Hofgeismar am 13.04.2019.  Als Schwerpunkt der Arbeit setzt sich der AK aktuell mit dem Begriff und den Erscheinungsformen von Antisemitismus auseinander  und geht der Frage nach, ob Kritik an der aktuellen Politik im Staat Israel gegenüber dem palästinensischen Volk von vornherein als antisemitische Haltung einzuordnen oder als Ausdruck von politisch-gesellschaftlicher Meinungsbildung im demokratischen Prozess zu verankern ist.

Im Rahmen der ersten Sitzung des AK am 11.07.2019 in Frankfurt referierte Dr. Abed Schokry über das Leben der Palästinenser im Gazastreifen. Schokry lebt mit seiner Familie in Gaza und lehrt dort als Professor für Maschinenbau. Er berichtet seit 2007 kontinuierlich über die Entwicklungen des Alltagslebens der Menschen in Gaza.

Die Gründungsmitglieder des AK Israel – Palästina von links nach rechts: Rolf Freudenberg (AK-Leitung, Vorsitzender des LV Pfalz-Saar ), Eberhard Hirschler (LV PfSa), Hans-Christoph Gaitzsch (LV Sa), Martin Ahrens (LV Rhei), Eckart Marwedel (LV HHSH), Dr. Jörg Winter (Bundesvorstand), Johannes Dürr (LV Württ). In der Mitte: Dr. Abed Schokry (Gaza).
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