Ihr »Ja« zu unseren Zielen

Unterstützen Sie uns durch Ihre Zustimmung zu unserer Grundsatzerklärung »Glauben, denken, handeln«:

Unsere Zeit braucht Menschen, die ihren christlichen Glauben verantwortlich leben und im Sinne der befreienden Botschaft der Bibel Antworten auf die Fragen der Gegenwart suchen. Um Menschen dazu zu ermutigen und zu befähigen, sind neue Wege und Anstrengungen nötig. Als Unterzeichnende/r dieser Erklärung unterstütze ich die entsprechende Arbeit der Evangelischen Akademikerschaft und bekenne mich als Ideenträger/in zu folgenden Grundsätzen:

1. Glauben und Denken sind keine Gegensätze. Wir treten ein für den Wert kritischer Reflexion und intellektueller Mündigkeit auch in religiösen Fragen. Der christliche Glaube will verstanden und mit gedanklicher Redlichkeit verantwortet werden. Christinnen und Christen müssen fähig sein, über ihren Glauben auch gegenüber Andersdenkenden Auskunft und Rechenschaft zu geben. Theologische Unfehlbarkeitsansprüche und fundamentalistische Engführungen sind mit unserem Verständnis von Christentum nicht vereinbar.

2. Der Glaube bewährt sich im Handeln, privat wie politisch. Wir bekennen uns zur gesellschaftlichen Verantwortung von Christinnen und Christen im Interesse von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Es ist unser Ziel, unsere persönliche wie die gesellschaftliche Praxis an der biblischen Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen und an den daraus resultierenden Wertmaßstäben zu orientieren. Die Beschränkung des Geltungsbereichs christlicher Werte aufs Private oder auf das kirchliche Leben lehnen wir ebenso ab wie die Aufhebung der individuellen Gewissensfreiheit durch eine dirigistische Ethik.

3. Christlicher Glaube und christliche Werte brauchen glaubwürdige Vertreter/innen im öffentlichen Diskurs. Wir treten dafür ein, dass Christinnen und Christen ihre Überzeugungen gegenüber anderen erkennbar und nachvollziehbar machen. Es lohnt sich, christliche Positionen in Diskussionen über gesellschaftliche und ethische Fragen einzubringen und argumentativ zu vertreten. Ein „anonymes“ Christentum lehnen wir ebenso ab wie christlichen Dogmatismus. Zu einem verantwortlichen Christsein gehört das sichtbare und hörbare Zeugnis von Menschen, die zum offenen Gespräch fähig sind.

4. Der Beitrag kritisch gebildeter Christinnen und Christen ist für die Zukunft unserer Gesellschaft unverzichtbar. Wir treten dafür ein, dass Christinnen und Christen gemeinsam Zukunftsperspektiven und -modelle für unsere Gesellschaft entwickeln und so die orientierende Kraft der christlichen Überlieferung neu zur Geltung bringen. Auch heute bieten die biblische Botschaft und das christliche Menschenbild entscheidende Leitlinien für die Gestaltung des Zusammenlebens. Mit neuen, christlich inspirierten Ideen können Menschen zu Hoffnungs- und Verantwortungsträgern werden. Unsere Gesellschaft braucht solche Impulse, um aktuelle Krisen zu meistern und die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen.

» Ja, ich stimme zu!

Die neuesten Unterzeichner/innen der Unterstützungserklärung:

  • Patrick Robert Sevenich, Berlin
  • Eva-Maria Weiß, Dußlingen
  • Sabine Ostendorf, Nordhorn
  • Karl Wilhelm Ziefle, Pfullingen
  • Cornelia Epple, Rutesheim
  • Ingrid Brakelmann, Bochum
  • Klaus Bohne, Rostock
  • Katrin Roth, Hamburg
  • André Heitmann-Möller, Hannover
  • Gabriela Sonnenschein, Sprockhoevel
  • Dr. Axel Gutenkunst, Neckartenzlingen
  • Hartmut Neumann, Wessling
  • Gunnar Gödecke, Duisburg
  • Claudia Schott, Hof
  • Lars Wegner, Heidelberg
  • Klaus Kölpin, Wunstorf
  • Heiner Seidlitz, Neustadt a.d. Weinstraße
  • Christoph Voigt, Wuppertal
  • Gerson Monhof, Wuppertal
  • Andre Heinker, Hamburg
  • Rudolf Paul, Neustetten-Wolfenhausen
  • Dr. Görg Konrad, Marburg
  • Martin Kleineidam, Bayreuth
  • Milena Brechenmacher, Bremen
  • Hermann Lorenz, Kaiserslautern
  • Rudolf Scholz-Janotte, Dresden
  • Hans-Joachim Münster, Elmshorn
  • Oxana Rets, Donauwörth
  • Prof. Jürgen Thies, Nürtingen
  • Jutta Schäfer, Neuenbürg
  • Wolfgang Petri, Herford
  • Heidelore Brehm, Berlin
  • Klaus Rohmer, Nürnberg
  • Birgit Hildebrandt, Wuppertal
  • Wolfgang Wisker, Linsengericht
  • Gottfried Neuffer, Stuttgart
  • Dr. Günter Geisthardt, Landau