Der Herr der Heerscharen als Kind in der Krippe. Wie zeigt sich (Gottes) Macht? Frag doch mal – Online-Dialoge zu aktuellen Glaubensfragen | Montag, 14. Dezember 2026, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr

Wie passen Gottes Allmacht und das Bild eines Säuglings in einer Krippe zusammen? Nichts an der Weihnachtsgeschichte entspricht landläufigen Erwartungen an das Erscheinen eines allmächtigen Herrschers. Wir sprechen darüber, inwieweit Gott alle vertrauten Vorstellungen von Macht infrage stellt.

Räume öffnen. Kommunikation und Spiritualität neu gestalten Abenddialoge im Berliner Dom | Mittwoch, 25. November 2026, 19:00 - 21:00 Uhr | Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal, Am Lustgarten, 10178 Berlin (Mitte)

Menschen sehnen sich nach gelingender Kommunikation – “einfach machen” lässt sie sich aber selten. Ähnlich verhält es sich mit der Spiritualität. Auf der Suche nach der Verbindung zu Gott, zu sich selbst und zu anderen geht es darum, Räume zu öffnen, in denen Begegnung und Verbindung möglich werden. Unterstützen können dabei kommunikative und spirituelle “Raumgestalter:innen”.

Glauben heißt denken. Über die Unzertrennlichkeit von Theologie und Glaube Ein Beitrag für das Forum Kirche und Theologie e.V. von Dr. Katarína Kristinová

Es geht ein Gespenst der Wissenschaftsfeindlichkeit um. Nicht nur in den Reihen der sogenannten Querdenkerinnen und Querdenker, sondern auch unter dem Kirchenvolk. Die Wissenschaftsignoranz reicht sogar bis in die höchsten kirchlichen Ämter. Wieder einmal versuchen sich der selbsternannte gesunde Menschenverstand oder der vermeintlich einfache Glaube den Ballast der Reflexion abzuschütteln, die man in bestimmten Kreisen für unnötig oder für gefährlich hält und bisweilen auch gerne als nutzlose Spekulation diffamiert. Wieder einmal muss sich die theologische Wissenschaft den Verdacht einer theoretisch-verkopften Abgehobenheit seitens der sich gerne als einfach (als Gegensatz zu „kompliziert“) bezeichneten Frömmigkeit gefallen lassen. Wieder einmal werden die vermeintliche Theorielastigkeit der Theologie und die angebliche Lebensnähe der kirchlichen Praxis gegeneinander ausgespielt, und das sogar von denen, die sich selbst als Theologinnen und Theologen bezeichnen.