Vergessene Orte jüdischen Lebens

Historisch kostbare Gebäude und eine reichhaltige Geschichte bilden den Rahmen für das Festival “Musik & Kultur in westfälischen Landsynagogen“: In den kommenden Sommermonaten soll mit einer neunteiligen Veranstaltungsreihe an die weithin unbekannte Tradition jüdischen Lebens in Westfalen erinnert werden. Geplant sind im Rahmen des bundesweiten Jubiläums “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland” neun Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Führungen. Finanziell gefördert wird das Projekt auch vom Evangelischen Forum Westfalen, d.i. der westfälische Landesverband der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland.

“Die ehemaligen Landsynagogen sind mehr als bloße Bauwerke. Sie sind sozusagen Hotspots jüdischer Geschichte, in denen Glaube und Kultur des Landjudentums wieder lebendig werden.”,

sagt Festival-Leiter Dr. Manfred Keller. Das Festival “Musik & Kultur in westfälischen Landsynagogen” findet zwischen Juni und Oktober in Borgentreich-Borgholz, Coesfeld, Gronau-Epe und Drensteinfurt sowie in Hagen-Hohenlimburg, Neheim, Selm-Bork und Petershagen statt.

Begleitend zum Festival-Programm wird ein Dokumentarfilm entstehen. Dieser wird von der Evangelischen Akademikerschaft finanziert.

*** Achtung *** Die Auftaktveranstaltung wurde Pandemie bedingt verschoben ***

Die Eröffnung des Kultur-Festivals soll nun am 11. Juli stattfinden. “Die weiteren acht Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Führungen im Rahmen des bundesweiten Jubiläums ‘1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland’ beginnen nach dem derzeitigen Stand am 25. Juli, kündigt Dr. Anja Nicole Stuckenberger, Leiterin der Evangelischen Stadtakademie, an.

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Pressemappe zum Festival »Musik & Kultur in westfälischen Landsynagogen«