Friedensgebet für unsere Nachbarn Mittwoch, 13.01.2021 um 18 Uhr

Wir laden Sie ein zur Teilnahme am „vernetzten Friedensgebet“. Menschen stehen füreinander ein – für sich und für die Welt. Wir beten zum selben Zeitpunkt, wenn auch an verschiedenen Orten – heute mit dem folgenden Gebetstext:

Gebet in der Pandemie

Mögen wir,
denen bloß Unannehmlichkeiten entstehen,
uns an die erinnern,
deren Leben auf dem Spiel steht.
Mögen wir, die wir keine Risikofaktoren haben,
uns an die erinnern, die am meisten gefährdet sind.

Mögen wir,
die den Luxus haben,
von zu Hause aus arbeiten zu können,
uns an die erinnern, die vor der Wahl stehen,
ihre Gesundheit zu schützen oder ihre Miete zu bezahlen.

Mögen wir,
die wir unsere Kinder betreuen können,
wenn deren Schulen geschlossen werden,
uns an die erinnern,
die keine solche Wahl haben.

Mögen wir,
die unsere Reisen absagen mussten,
uns an die erinnern,
die keinen sicheren Zufluchtsort haben.

Mögen wir,
die wir unser „Spielgeld“ in den Turbulenzen des Finanzmarktes verlieren,
uns an die erinnern, die keinen Spielraum haben.

Mögen wir,
die in Quarantäne zu Hause bleiben müssen,
uns an die erinnern, die kein Zuhause haben.

Während Furcht unser Land erfasst,
lasst uns die Liebe wählen.

Während dieser Zeit,
in der wir uns nicht physisch umarmen können,
lasst uns Wege finden,
um unseren Nachbarn Gottes liebevolle Umarmung zu sein.
Amen.

Quelle: Brot für die Welt

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