Friedensgebet für unsere Geschwister weltweit Mittwoch, 25.03.2020 um 18 Uhr

Wir laden Sie ein zur Teilnahme am „vernetzten Friedensgebet“. Menschen stehen füreinander ein – für sich und für die Welt. Wir beten zum selben Zeitpunkt, wenn auch an verschiedenen Orten – heute mit dem folgenden Gebetstext:

Corona-Pandemie – wachet und betet

Jesus Christus,
du selbst hast deine Jünger aufgefordert wach zu sein und zu beten. Auch wir kennen, dass der Geist willig und das Fleisch schwach ist und du uns schlafend findest.

Jesus Christus,
wir bitten dich, nimm uns den Schlaf aus den Augen wo wir müde und träge sind, damit wir dich im Leid des Nächsten erkennen: in der Krankheit, in Kriegsgebieten, auf den gefährlichen Fluchtwegen und vor den Grenzzäunen. Lass uns in deinem Namen einander beistehen, wenn wir betend singen: „Bleibet hier und wachet mit mir. Wachet und betet, wachet und betet!“

Jesus Christus,
wir zünden eine Kerze an und wollen an deine Gegenwart glauben und bitten voller Vertrauen für unsere Geschwister weltweit über alle Grenzen hinweg, sei du ihnen Trost und Halt:

Asien – In China gibt es Hoffnung, weil seit zwei Wochen die Neuinfektionen durch das Coronavirus nur noch wenig gestiegen sind. Doch die Trauer und der Schmerz sind groß, denn es sind schon über 3.242 Menschen gestorben. Lass uns in deinem Namen einander beistehen, wenn wir betend singen: „Bleibet hier und wachet mit mir. Wachet und betet, wachet und betet!“

Afrika – In Libyen ist das Coronavirus im Bürgerkrieg ein Gegner mehr. Die Krankenhäuser sind nach fast einem Jahr Krieg um Tripolis nicht darauf vorbereitet und vor allem Flüchtlinge sind schutzlos. Lass uns in deinem Namen einander beistehen, wenn wir betend singen: „Bleibet hier und wachet mit mir. Wachet und betet, wachet und betet!“

Europa – In Italien sehen wir viele Hoffnungsbilder der Solidarität und gegenseitiger Ermutigung, die uns berühren. Gleichzeitig ist es das Land mit den meisten Todesfällen innerhalb Europas, über 2.976 Menschen sind bereits gestorben. Lass uns in deinem Namen einander beistehen, wenn wir betend singen: „Bleibet hier und wachet mit mir. Wachet und betet, wachet und betet!“

Süd-Amerika – In Venezuela ist eine landesweite Ausgangssperre verhängt und in Caracas stellt sich die Frage „Wie sollen wir Hände waschen ohne Wasser?“. Es ist eine Frage voller Verzweiflung und ein Hilfeschrei. Lass uns in deinem Namen einander beistehen, wenn wir betend singen: „Bleibet hier und wachet mit mir. Wachet und betet, wachet und betet!“

Nord-Amerika – Kuba hat in Havanna ein Norwegisch-britisches Kreuzfahrtschiff nach einer Irrfahrt in der Karibik festmachen lassen, um Passagiere nach Ausbruch des Coronavirus zu evakuieren. Wir bitten, lass dieses klare Zeichen der internationalen Solidarität und humanitären Hilfeleistung ansteckend sein, wenn wir betend singen: „Bleibet hier und wachet mit mir. Wachet und betet, wachet und betet!“

Jesus Christus,
an deine Gegenwart wollen wir glauben und bitten voller Vertrauen für die Geschwister in unserer Nähe, sei du ihnen Trost und Halt und hilf uns, diejenigen mit unseren Herzen zu erreichen, die wir mit unseren Händen nicht berühren dürfen. Lass uns in deinem Namen einander beistehen, wenn wir betend singen: „Bleibet hier und wachet mit mir. Wachet und betet, wachet und betet!“
Amen.

Quelle: Brot für die Welt

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