Gott weiblich: Ein anderes Denken und Sprechen von Gott FrauenSalon, 15.1.2022, 16-18 Uhr, online

Wir sind von (Sprach­)Bildern auch in Bezug auf Gott geprägt. Diese Bilder gilt es als Erwachsene zu vergegenwärtigen und zu hinterfragen. Was löst es bei mir aus, wenn ich Gott (nur) als Mann oder als Vater denke? Welche realen Lebenserfahrungen verbinde ich mit diesem Gottesbild? Und was fehlt vielleicht auch?

Das zweite Gebot fordert das Bilderverbot in Bezug auf Gott ein, wie auch im Judentum und Islam. Trotzdem brauchen wir auch Bilder und Vergleiche, um Gott denken und von Gott sprechen zu können.
In der Schöpfungsgeschichte wird die Gottesebenbildlichkeit des Menschen begründet: „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen 1,27) Wenn also Frau und Mann Abbilder Gottes sind, wo spiegelt sich das in unserem Reden und Denken von Gott?

Wo in unserem Denken, wo in der Liturgie, in unseren Gebeten und in unserer Verkündigung kommen das weibliche Gottesbild, die weibliche Anrede an Gott, die weiblichen Eigenschaften von Gott vor?

Die Bibel in geschlechtergerechter Sprache und die BasisBibel geben darauf unterschiedliche Antworten. Wir wollen sie kennenlernen und darüber ins Gespräch kommen.

Anmeldung bitte bis 12.1.2022 an katharina.staedtler@posteo.de