EaiD - Evangelische Akademikerschaft in Deutschland

Friedensgebet

Die schlimmen Ereignisse der letzten Zeit haben uns in diesen Wochen alle betroffen und nachdenklich gemacht. Auf der Konferenz der Landesverbandsvorsitzenden mit unserer Referentin Frau Pfarrerin Eva Hadem stand das Friedensthema als praktische Aufgabe unseres Verbandes und unserer Kirchen im Mittelpunkt und gewann durch die Ereignisse erschreckend konkrete Aktualität. Es sind nicht nur die Bilder und Nachrichten der Terroranschläge von Paris, die uns beunruhigen. Der Streit um die Aufnahme der vielen Flüchtlinge in unserem Land, die spürbare Polarisierung in der politischen Auseinandersetzung, die Töne von Hass und die praktizierte und drohende Gewalt müssen uns alle erschrecken und besorgt sein lassen.

WIR LADEN SIE DAHER EIN ZUR TEILNAHME AN EINEM „vernetzten Friedensgebet“.

  • Menschen vereinen sich zu einem gemeinsamen Gebet.
  • Sie stehen füreinander ein -  für sich und für die Welt.
  • Sie beten zum selben Zeitpunkt – wenn auch an unterschiedlichen Orten.

Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr suchen wir Ruhe und sprechen das vorgesehene Friedensgebet.

Versöhnungsgebet von Coventry

Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes,
den sie bei Gott haben sollten. (Römer 3, 23)

Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk,
Klasse von Klasse,
Vater, vergib.

Das Streben der Menschen und Völker,
zu besitzen, was nicht ihr eigen ist,
Vater, vergib.

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt
und die Erde verwüstet,
Vater, vergib.

Unseren Neid auf das Wohlergehen
und Glück der Anderen,
Vater, vergib.

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not
der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge,
Vater, vergib.

Die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt
und an Leib und Seele missbraucht,
Vater, vergib.

Den Hochmut, der uns verleitet,
auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott,
Vater, vergib.

Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem anderen, wie Gott euch vergeben hat in Jesus Christus.
(Epheser 4, 32)
Amen

Nach der Zerstörung der Kathedrale von Coventry (England) am 14./15.November 1940 durch deutsche Bombenangriffe ließ der damalige Domprobst Richard Howard die Worte "Vater vergib" in die Chorwand der Ruine meisseln. Diese Worte bestimmen das Versöhnungsgebet von Coventry, das die Aufgabe der Versöhnung in der weltweiten Christenheit umschreibt Das Gebet wurde 1959 formuliert und wird seitdem an jedem Freitagmittag um 12 Uhr im Chorraum der Ruine der alten Kathedrale in Coventry und in vielen Nagelkreuzzentren der Welt gebetet.

Quelle: Nagelkreuzgemeinschaft Deutschland e.V.

Aus aktuellem Anlass: Beten für ein Zeichen deiner Gegenwart

Treuer und ewiger Gott,
ohne dich gehen wir verloren.
Du zeigst den Weg zum Leben.
Gehe mit uns mit,
rühre uns an,
wecke unser Herz,
leite uns durch deine Gebote.

Du zeigst den Weg zum Leben.
Wecke die Herzen der Mächtigen,
damit sie den Frieden suchen.
Führe sie zueinander, damit sie miteinander reden.
Wir denken heute vor dir an
den Streit in Spanien,
an die kriegerischen Worte zwischen den USA und Nordkorea,
an die Regierungsbildung in Deutschland.
Wir danken dir für jede Geste der Versöhnung,
für jedes Zeichen deiner Gegenwart.
Ohne dich gehen wir verloren.
Erbarme dich.

Du zeigst den Weg zum Leben.
Steh an der Seite der falsch Beschuldigten,
damit sie die Hoffnung nicht aufgeben.
Befreie sie aus der Macht ihrer Ankläger.
Wir denken heute vor dir an
Mesale Tolu und ihren kleinen Sohn,
an Peter Steudtner,
an Asia Bibi.
Wir danken dir für jeden, der sich an die Seite der Bedrängten stellt,
für jedes Zeichen deiner Gegenwart.
Ohne dich gehen wir verloren.
Erbarme dich.

Du zeigst den Weg zum Leben.
Rühre die Verletzten und Verzweifelten an.
Lass sie nicht länger auf das Ende ihrer Schmerzen warten.
Trockne ihre Tränen und schenke Heilung.
Wir denken heute vor dir an
diejenigen, die eine bedrückende Diagnose erfahren haben,
an die frisch Operierten,
an alle, die unter Depressionen leiden.
Wir danken dir für jeden, der vor der Not der anderen nicht zurückweicht,
für jedes Zeichen deiner Gegenwart.
Ohne dich gehen wir verloren.
Erbarme dich.
Amen.

Quelle: Brot für die Welt

ea vor Ort

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